Senioren

Wir, Senioren sind durchschnittlich zweimal im Monat unterwegs egal ob Wandern im Sommer oder auch Rodeln im Winter. Egal ob jung oder alt, bei uns kann jeder mit, der Spaß an der Bewegung hat und gerne draußen ist.

Gruppenleiter

Gruppenleiter

Karl-Heinz, Richter

In der Wasserwiese 2

82481 Mittenwald

08823/93078

Programm


Wann Wo Was Beschreibung Anmerkungen
Januar 2020 Rodeln Hoher Sattel
Januar 2020 Winterwanderung in der näheren Umgebung
Februar 2020 Rodeln Rangger Köpfl
Februar 2020 Winterwanderung / Rodeln zur Ederkanzel mit anschließenden Truthahnessen
März 2020 Von Graswang nach Linderhof und zurück zum Parkplatz
März 2020 Rodeln Juifen Alm
April 2020 Vom Skistadion GAP zur Kaiserschmarrn Alm zurück durch die Partnachklamm
April 2020 Scharnitz Birzlkapelle Karwendelsteig
Mai 2020 Mittenwalder Hütte über den alten Steig
Mai 2020 Brunnsteinhütte
Mai 2020 Von Hinterhornbach im Lechtal zur Frauenschuhblüte
Juni 2020 Zur Alpenrosenblüte auf die Sulzenau Alm im Stubaital
Juni 2020 Westfalenhaus im Sellrain
Juli 2020 Von Wallgau zum großen Wasserfall und Wildsee
Juli 2020 Wanderung bei Lengries. Von Winkel zur Röhrlmoosalm
August 2020 Wettersteinhütte Hämmermoosalm
August 2020 Namloser Wetterspitz im Lechtal
September 2020 Berwangertal auf den Thaneller
September 2020 Säuling bei Füssen
Oktober 2020 Vom Plansee zu den Stuiben Wasserfällen und Ministersteig

Änderungen oder neue Vorschläge gebe ich rechtzeitig bekannt    

Bei diesen Touren können selbstverständlich auch jüngere Mitglieder mitmachen! 

Info und Anmeldung zu den Wanderungen bei: 

Karl-Heinz Richter 

Tel.: 08823/93078 

Handy: 01754969195 


letzte Änderung: 23.02.2020

Tourenberichte


Werner Wackerle 20.09.2020

Wanderausflug der Seniorengruppe ins Kleinwalsertal

Die Breitachklamm ist die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas und verbindet Oberstdorf mit dem Kleinwalsertal. Diese Klamm war das Wanderziel am Anreisetag unseres viertägigen Ausflugs in das idyllische Vorarlberger Tal.

Wir waren um 08:00 Uhr in Mittenwald gestartet und mit den Autos über Reutte zum unteren Klammeingang bei Oberstdorf gefahren.

Nachdem wir unsere Tickets für die Klamm gelöst hatten, ging es – bedingt durch Covid 19 im Einbahnverkehr - zusammen mit vielen anderen Touris in die Klamm. Je weiter es hinein ging, desto dunkler und enger wurde die Klamm und das Getöse des Wassers steigerte sich von Meter zu Meter. Vorbei an den Zeugnissen des gewaltigen Felssturzes, der die Breitachklamm vor rund 25 Jahren für fast ein Jahr unpassierbar gemacht hatte, stiegen wir weiter auf zum oberen Klammausgang. Den ließen wir links liegen und wanderten durch das wieder weiter werdende, wunderschön grüne Tal der Breitach hinauf zu Müllers Alpe.

Nach kurzer Rast führte uns der sog. Sesselweg über Almflächen und durch Wald weiter zur Alpe Dornach. Der Name täuscht ein wenig, die „Alpe“ ist eher ein Berghotel, in dem wir elf durstigen Wanderer sehr gut bewirtet wurden. Über eine idyllisch gelegene Almfläche und schließlich auf einem steilen Wanderweg führte uns dann der Weg zurück zu unseren Fahrzeugen.

Nach rund einer halben Stunde Weiterfahrt erreichten wir schließlich das Hotel Widderstein in Baad, wo wir die nächsten Tage logierten.

Mit Aperol Spritz und Hopfenkaltgetränken wurde die Anreise abgeschlossen und nach der Körperpflege und dem Einräumen unserer Zimmer hatten wir im „Kuhstall“ zum Tagesabschluss ein sehr schmackhaftes Abendessen.

Die Tour am nächsten Tag führte uns von der Bergstation der Ifenbahn über das Hahnenköpfle und das ausgedehnte Gottesackerplateau zur Gottesackeralpe und schließlich hinab nach Wäldele.

Die Fahrt zur Ifenbahn und auch alle anderen Fahrten zu und von den Start-und Ankunftsorten unserer Touren absolvierten wir umweltgerecht mit den alle zwanzig Minuten verkehrenden Wanderbussen des Kleinwalsertales. Die Busse können mit der Gästekarte kostenlos genutzt werden und decken das ganze Tal sowie alle Seitentäler ab. Super! Dort kann man das Auto wirklich stehen lassen und so seinen kleinen Beitrag zur Reduzierung von CO 2 leisten.

Bei bestem Bergwetter stiegen wir begleitet von vielen anderen Wanderern hinauf Richtung Hahnenköpfle, ließen den Steig auf den hohen Ifen links liegen und erreichten nach ca. 1,5 Stunden den Gipfel. Etwas unterhalb gab es eine zünftige Brotzeit, bei der wir den großartigen Rundblick über die Allgäuer Alpen ausgiebig genießen konnten. Im steten Auf und Ab durch schrofiges Karstgelände mit tiefen Spalten, wo Konzentration und Trittsicherheit gefragt waren, stiegen wir hinab zur Gottesackeralpe, wo wir eine weitere Pause einlegten.

Der Abstieg führte uns zunächst über freie Almflächen, dann durch eine steil abwärts führende Senke und schließlich im Wald hinunter zur Bushaltestelle Wäldele.

Leider knickte Hartwig kurz vor dem Ende der Tour so stark um, dass er sich eine Bänderverletzung zuzog und an weiteren Unternehmungen nicht mehr teilnehmen konnte.

Nach gut 6 Stunden Gehzeit fuhren wir über Riezlern zurück zu unserem Hotel, wo wir, da es spät geworden war, nur ein kurzes Getränk nahmen, duschten und dann im Hotel zu Abend aßen. Dort ließen wir den Abend auch gemütlich ausklingen.

Ein Klassiker im Kleinwalsertal ist die Widdersteinrunde. Die nahmen wir am nächsten Tag wieder bei Traumwetter direkt vom Hotel aus in Angriff. Zunächst stiegen wir, nur noch zu siebt, im Schatten des Widdersteins auf einer Forststraße zur Bärgunthütte auf. Von dort ging es kurz durch Wald und dann durch offenes Almgelände hinauf zum Hochalppass. An der Flanke des Widdersteins noch ein Stück hinauf und dann leicht abfallend zur Widdersteinhütte. Da alles sehr abwechslungsreich war und sich immer wieder andere Ausblicke auftaten, merkten wir überhaupt nicht, dass wir bis dahin immerhin 870 Hm hinter uns gebracht hatten.

Bei herrlichen Ausblicken auf den Widderstein, die Allgäuer und Lechtaler Alpen sowie die Warther und Schröckener Berge nahmen wir uns ausgiebig Zeit für eine Hüttenbrotzeit.

Frisch gestärkt begannen wir den Abstieg über den Gemstelpass hinein ins wunderschöne gleichnamige Tal. In der hinteren Gemstelalpe kehrten wir noch zum Kaffeetrinken ein, bevor wir schließlich in Bödmen die 14 km komplettierten und mit dem Bus zurück zu unserem Hotel fuhren.

Ein ausgezeichnetes Abendessen in gemütlicher Runde beschloss den erlebnisreichen Tag.

Für den nächsten Tag waren bis Mittag bzw. frühem Nachmittag Gewitter angesagt. Deshalb beschlossen wir, eine kleinere Runde über die Ochsenhofer Scharte ins Schwarzwassertal in Angriff zu nehmen.

Nur noch zu fünft (terminbedingt hatten uns Hellmuth und die beiden Karins nach dem Frühstück verlassen müssen) stiegen wir also direkt hinter dem Hotel durch dichten Wald auf engen Serpentinen hinauf zur Starzelalpe. Weiter ging es nun im offenen Gelände über die ausgedehnte Almfläche zum Starzeljoch, wo wir uns entschlossen, das Grünhorn noch mitzunehmen, weil das Wetter sich freundlicherweise nicht nach dem Wetterbericht richtete.

Den Gipfel erlebten wir nach rund 850 Hm zwar in einer Wolke, aber schon auf dem Abstieg zur Ochsenhofer Scharte hatten wir wieder blauen Himmel über uns. Durch eine zum Teil steile und feuchte Rinne verließen wir die Scharte und wanderten auf dem immer flacher und trockener werdenden Steig zur Schwarzwasserhütte hinunter, wo wir uns ein Mittagessen gönnten.

Das eindrucksvolle Massiv des Hohen Ifen immer links von uns, stiegen wir auf einem gut ausgebauten Wanderweg zuerst über freie Karstflächen, dann durch ein Hochmoor zur Alpe Melköde hinab.

Auf einer Forststraße ging es schließlich durch das ausgedehnte Almgebiet im unteren Schwarzwassertal hinaus zur Talstation der Ifenbahnen.

Mit dem Bus fuhren wir wieder zurück zum Hotel, wo unsere voll bepackten Autos schon warteten, und machten uns nach einem Eiskaffee für die Mädels und einem alkoholfreien Weißbier für die Fahrer um halb Vier auf den Heimweg.

 

Teilnehmer:

Marianne und Karl-Heinz Richter

Karin und Hellmuth Baier

Gisela Marggraf und Hartwig Möller

Karin Horvath

Uschi Hornsteiner

Sabine Reuter

Marion und Werner Wackerle

Impressionen